Ein Buch, dass ich mir niemals selbst gekauft hätte. Geschenkt hat es mir die FH HS Karlsruhe zu meinem Diplom. Ohne zu viel verraten zu wollen: der Protagonist ist ein Computer – ein Supercomputer. Und da Computer doof sind (das weis jeder Informatiker) hätte ich mir das Buch nie gekauft.

Ich habe es eigentlich fast ausschließlich im Zug gelesen. Drei Zugfahrten habe ich gebraucht – und ein bischen zwischendurch zu Hause. Meine Meinung ist zweigeteilt: Einerseits sehr spannend – sonst hätte ich nicht so viel am Stück gelesen. Anderseits sind da diese Stellen in denen Programme und Hackversuche beschrieben werden. Hier wird doch sehr schnell klar: Herr Kerr hat keine Ahnung Jura und Rechtsphilosophie studiert. Es ist noch schlimmer als in so manchen Filmen. Und dann fängt der Computer noch an zu beten – beinahe hätte ich im Zug laut losgebrüllt vor Lachen. Ach scheiß drauf, es ist ein ganz gutes Buch. Jetzt interessiert mich brennend wieviel meiner Kommilitonen das überhaupt gelesen haben… 

Erwähntes bei Amazon:



One Response to “Buch 18: „Game over“ – Philip Kerr”  

  1. 1 emasu

    weil ich jemanden kenn der des zufällig auch von der fh geschenkt bekommen hat, und weil mein lesestoff leer war, hab ich das auch gelesen.
    kann dir nur zustimmen: einerseits schön spannend, andererseits interesant was sich ein nicht-info so ausdenkt als schreckens scenario mit einem allmächtigen computer


Leave a Reply