Da es ja gang und gäbe ist seinen Blog zu verwenden um das web 2.0 vollzuheulen, möchte ich dies heute tun:

Vor zwei Tagen habe ich mir mal wieder was bei Amazon bestellt. D.h. das Paket müsste heute, zwei Tage danach, ankommen. Das läuft dann ungefähr so ab:

Der Paketmann klingelt. Es macht ihm keiner auf. Deshalb legt er die schöne orange Karte in den Briefkasten, die mir sagt ich kann das Paket bei der Post um die Ecke abholen. Das kann ich dann sogar sofort nach Feierabend tun, und muss nicht mal bis zum nächsten Werktag warten.

Ein gutes System im Prinzip, dass schon seit 4 Jahren hier ganz gut funktioniert. So war es zumindest bisher. Bei der letzten Bestellung lief es allerdings so ab:

Der Paketmann klingelt. Es macht ihm keiner auf. Er legt nix in den Briefkasten und bringt das Paket zur Post um die Ecke. Als ich Feierabend habe, wundere ich mich, warum keine orange Karte im Briefkarten steckt. Die Online-Paketverfolgung sagt mir aber, dass das Paket auf mich bei der Post um die Ecke wartet. Also gehe ich ohne orange Karte hin und hole das Paket ab. Zwei Werktage danach (mit einem Wochenende dazwischen) erhalte ich eine orange Karte per Brief zugesendet, die mir sagt ich könnte das Paket abholen. Ich ignoriere sie einfach, da ich das Paket ja schon habe.

Und was passiert heute, bei meiner neusten Amazon-Bestellung? Das hier:

Ich komme nach Hause und wundere mich warum keine orange Karte im Briefkasten ist. Ich schaue online nach was los ist, und was lese ich da?

Status: Die Sendung wird auf Wunsch des Empfängers am nächsten Werktag zugestellt.

So jetzt frage ich dich, Herr Paketzusteller, du Arschloch: Woher weist du was mein Wunsch ist, wenn du nicht einmal mit mir gesprochen hast? Damit du es jetzt schriftlich hast, nenne ich dir meinen Wunsch: Du sollst klingeln, es soll dir keiner aufmachen, du sollst die orange Karte in den Briefkasten verwerfen und das Paket zur Post um die Ecke bringen! DAS ist mein Wunsch.

So genug rumgeheult. Danke.



12 Responses to “Herr Paketzusteller, du Arschloch!”  

  1. 1 Anonym

    Jaja, man spürt die Privatisierung und die Forderung nach Mindestlöhne

  2. 2 Ein Paketzusteller

    Ihre unverschämte Art übertrifft alles.
    Tipp:zuhause sein,Tür öffnen und Paket entgegen nehmen,Trinkgeld geben,danke sagen.
    Bei Abwesenheit:orange Karte nehmen,Wünsche auf die Rückseite schreiben und für den Paketzusteller sichtbar und zugänglich am Briefkasten befestigen.
    Ernstgemeintes sagt man ambesten im Spaß!
    MfG ein Paketzusteller

  3. So ging es mit meinem Paket nach dem Blogeintrag weiter:

    Die Zustellung meines Pakets wurde an den folgenden zwei Werktagen jeweils nochmals „auf meinen Wunsch“ (den ich nie geäußert hatte) auf den nächsten Tag verschoben. Eine Nachfrage und anschließende Beschwerde per Telefon beim Paketzustellungsunternehmen hat auch nichts erbracht. Ich habe das Paket dann einfach nochmal bei Amazon bestellt. Einen Tag nachdem das zweite Paket angekommen ist (die Freundin meines Mitbewohners konnte es entgegennehmen – danke!), erhielt ich eine Benachrichtigung, dass ich das erste Paket in einer Packstation abholen kann. Da ich das Paket schon hatte habe ich diese Aufforderung ignoriert. Das Paket ging demletzt zu Amazon zurück und ich habe die Kohle wieder bekommen.

    Davon abgesehen, bin ich jetzt für die Packstation angemeldet. Die habe ich aber noch nicht ausprobiert. Außerdem: wenn ich Arschloch sage, dann meine ich nicht Arschloch.

  4. 4 Noch ein Paketzusteller

    zu hause sein-tür öffnen-paket annehmen-fresse halten

  5. 5 anti-paketzusteller

    welche ignoranz ist das? wer, außer paketzustellern kann glauben, dass man immer zuhause ist und nicht arbeitet – und? wie bekommen eigentlich paketzusteller ihre pakete zuhause zugestellt? wahrscheinlich, weil sie lieber zuhause warten als arbeiten. einzige möglichkeit mit so einer einstellung: fristlos entlassen.

    danke R.

  6. ganz neu ist auch die packstation-masche, mit diesen großen automaten, wo das paket hinterlegt wird, und man dann mit der karte tag und nacht hin kann und es dann dort rausholen. hat was. domo arigato mr paketo roboto.

  7. Diese „packstation-masche“ verwende ich jetzt schon länger…sehr praktisch.

  8. 8 bjo

    Jaja, die Freuden mit den Paketdiensten:

    05.01.08: Friteuse bestellt
    07.01.08: Friteuse verlässt Paketzentrum Leipzig
    09.01.08: Friteuse trifft im Paketzentrum Greven ein
    weitere Meldung: Empfänger hat Annahme verweigert

    DHL Track&Trace: Die Sendung wird nachgesendet.
    DHL-Hotline: Der Fahrer konnte die Sendung nicht mehr mitnehmen und befindet sich noch in Greven.

    amazon-Hotline: Die Sendung wurde bei einem Nachbarn abgegeben.

  9. 9 Paketzusteller-Hasser

    Nun das Pack, welches auf Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen unsere wertvollen Pakete in die Finger bekommt und damit umgeht wie geistig Behinderte sollte sich hier schön bedeckt halten.
    Wie oft sieht man, dass Pakete in den Lieferwagen geschmissen werden… ob sich etwas zerbrechliches darin befindet ist dem Affen egal.. Naja.
    Vielleicht schmeiß ich dem nächsten Paket-Wichser einfach nen Stein durch die Windschutzscheibe, wenn er mal wieder zu schnell durch meine Straße fährt.
    Schade um den Zusteller wär es nicht…

    DHL, UPS, HERMES USW… :IHR SEIT ALLE MENSCHENMÜLL!

  10. 10 DHL-Geplagte

    1. Paketzusteller kommt
    2. Paketzusteller liest (theoretisch) den großen gelben bunten Zettel, auf dem steht, er möge das Paket bitte im Laden nebenan abgeben, wenn niemand da ist
    3. Paketzusteller prüft erst gar nicht, ob jemand da ist
    4. Paketzusteller ignoriert auch den Zettel und nimmt das Paket wieder mit, ohne ein Kärtchen zu hinterlassen
    5. Absender wird benachrichtigt, dass der Empfänger benachrichtigt worden sei, da das Paket nicht zustellbar war
    6. Empfänger erfährt vom Absender, dass der Empfänger benachrichtigt wurde und dass er nicht zu Hause war

    Und woher weiß ich, dass der Paketzusteller nicht geklingelt hat?
    Weil ich den kompletten Tag entweder selbst zu Hause war oder mindestens ein Elternteil in der Wohnung geparkt habe und auf das Klingeln habe warten lassen!
    Mehr konnte ich nun wirklich nicht machen, außer mich vor die Haustür stellen vielleicht…

  11. 11 Melanie

    „Tipp:zuhause sein,Tür öffnen und Paket entgegen nehmen,Trinkgeld geben,danke sagen.“

    Zuhause sein? Was’n das für’n Schwachsinn? Der war gut^^
    Ach, ich verstehe, zuhause sein um dem Zusteller die Arbeit mit dem Kartenausfüllen abzunehmen?

    Btw, Tipp von mir:
    Nach „Komma“ einmal Leertaste drücken^^

    P.S.:
    Unser Zusteller ist ne Sahneschnitte und er weiß was er tut. Seine Urlaubsvertretung ist ein Vollhonk^^

  12. 12 Fuck of Paketzustellerhasser

    Eh Paketzusteller-Hasser:

    Du bist so blöde, Dich würden sie nicht mal in einer Anstalt für Geistig verwirrte aufnehmen.
    DU BIST BEKLOPPT UND NICHT THERAPIEBAR!!!!!
    Und ein Arschloch (ein richtiges) dazu.
    Penner.


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